Sercan Üstündağ (M.A.) studierte Islamwissenschaft und Semitistik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Im Anschluss erhielt er seinen Masterabschluss am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam im Fachbereich Islamische Studien an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Während seines Studiums hatte er mehrere Sprach- und Forschungsaufenthalte in Ägypten und der Türkei. Im Rahmen des Landesmodellprojekts Hessische Muslime für Demokratie und Vielfalt, dass im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) kofinanziert wird, konnte er als Mentor Erfahrungen im Bereich der Jugend- und Erwachsenenbildung sammeln. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand des DFG-Graduiertenkollegs 1728 „Theologie als Wissenschaft“ und Sprecher der Doktoranden. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Hermeneutik und Exegese des Korans. Sercan Üstündağ ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

„Unabhängige Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch zu bieten, um die Diskurskultur zu pflegen, und Resultate gereifter Denkstrukturen kommunizierbar und übersetzbar zu machen, um Abgrenzungstendenzen aktiv entgegenzuwirken, sind Anliegen meiner Vereinstätigkeit.“